Am Montagabend, dem 1. Juni 2026, alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle West die Freiwilligen Feuerwehren Stuvenborn, Sievershütten, Struvenhütten und Seth mit dem Einsatzstichwort „FEU 2“ (Feuer, zwei Löschzüge) nach Stuvenborn zu einer gemeldeten Brand-/ Rauchentwicklung aus einem Kaufhaus/ Ladengeschäft.
Die Leitstelle bestätigte den anrückenden Kräften auf Anfahrt, dass sich nach ersten Erkenntnissen noch sechs Personen in dem Gebäude befinden sollten.
Die Strukturierung des Einsatzes erfolgte zügig und hochprofessionell. Die Gesamteinsatzleitung lag in den Händen der Feuerwehr Stuvenborn, die hierbei durch die Führungsgruppe des Amtes Kisdorf unterstützt wurde. Um den Einsatzort effektiv zu gliedern, übernahm die Feuerwehr Sievershütten die Abschnittsleitung für die Wasserversorgung und koordinierte zeitgleich den massiven Innenangriff. Insgesamt 24 Atemschutzgeräteträger kamen zum Einsatz.
Die dafür notwendige Wasserversorgung wurde über zwei separate Wege sichergestellt. Die Feuerwehr Seth baute eine Schlauchleitung vom Pastorat auf, während die Feuerwehr Sievershütten eine weitere Versorgung aus einem nahegelegenen Unterflurhydranten im Kreuzungsbereich einrichtete.
Dank des schnellen und reibungslosen Zusammenspiels aller beteiligten Wehren konnten alle sechs vermissten Personen binnen kurzer Zeit gerettet und die Brandbekämpfung erfolgreich abgeschlossen werden.
Bei dieser Alarmierung handelte es sich um eine unangekündigte Alarmübung, um den Ernstfall zu proben.
Ein besonderer Dank der Feuerwehren gilt dem gesamten Team von EDEKA Kramp. Die Verantwortlichen stellten nicht nur ihr Ladengeschäft als realistisches Übungsobjekt zur Verfügung, sondern simulierten zeitgleich auch die verletzten Personen im Gebäude. Das EDEKA-Team versorgte alle Einsatzkräfte im Anschluss mit frisch Gegrilltem und kalten Getränken.
/Photos made by Feuerwehr Sievershütten
/Pressetext: H. Marten